Ab April 2019 rüstet Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz mit intelligenten Technikkomponenten aus, um die Nutzer künftig noch schneller mit höheren Bandbreiten zu versorgen.
Ab April 2019 rüstet Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz mit intelligenten Technikkomponenten aus, um die Nutzer künftig noch schneller mit höheren Bandbreiten zu versorgen.

Virtuelle Segmentierung mit GigaHFC

Ab April 2019 rüstet Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz mit intelligenten Technikkomponenten aus, um die Nutzer künftig noch schneller mit höheren Bandbreiten zu versorgen.

Ab April 2019 rüstet Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz mit intelligenten Technikkomponenten aus, um die Nutzer künftig noch schneller mit höheren Bandbreiten zu versorgen.

Ab April 2019 rüstet Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz mit intelligenten Technikkomponenten aus, um die Nutzer künftig noch schneller mit höheren Bandbreiten zu versorgen.

„Das Netz fit machen ist ein nicht endender Prozess“, sagt Michael Scharf, Abteilungsleiter Central Rollout bei Vodafone. „Mit GigaHFC gehen wir den nächsten Evolutionsschritt.“ Die Abkürzung steht für Giga-Hertz Hybrid Fiber Coax. Hinter dem Begriff verbirgt sich – nach Analogabschaltung und Volldigitalisierung mit dem Standard für Datenübertragung DOCSIS 3.1 – die weitere Modernisierung des Kabel-Glasfasernetzes. Ziel ist es, eine Vervielfachung der für schnelle Internet-Anschlüsse zur Verfügung stehenden Datenraten mit noch kürzeren Bereitstellungsfristen zu erreichen.

Aufrüstung ab April

Der Rollout beginnt im April in der Netzebene 2. Zunächst wird dort in den Kabelkopfstellen die für GigaHFC erforderliche neue zentralisierte Cable Modem Termination System (CMTS)-Technologie installiert. Sie heißt Distributed Converged Cable Architecture Platform (DCCAP) und bildet eine hochskalierende Basis für die neuen Kabelnetz-Anforderungen. Direkt darauf aufbauend wird in der Netzebene 3 GigaHFC eingeführt. Dazu ist es erforderlich, aus mehr als 100.000 Verstärkerpunkten (VrP) und mehreren Tausend Fibrenodes (FN) die mit GigaHFC auszurüstenden Verbindungen zu identifizieren und durch ein Upgrade zu modernisieren.

Frequenzraster 1 Gigahertz bis 3,5 Gigahertz

Der Austausch der Bauteile, die Etablierung einer ethernetbasierenden Signalübertragung und die Einführung einer hochleistungsfähigen Modem- und Switch-Technologie in Verbindung mit Software-Anpassungen ermöglichen etwas. So können nämlich die TV- und Internet-Signale auf den heute bestehenden Kabelnetz- Verbindungen zwischen ausgewählten Fibernodes im Frequenzspektrum von 1 Gigahertz bis 3,5 Gigahertz „quasi Huckepack“ weiter gesendet werden. „Tatsächlich nutzen wir für GigaHFC ein komplett eigenes Frequenzraster“, erklärt Michael Scharf. „Und hochleistungsfähige Ethernetverbindungen werden mit GigaHFC noch näher zum Kunden gebracht. Damit wird das Kabel-Glasfasernetz von Vodafone schon heute hervorragend für zukünftige Anforderungen vorbereitet.“

Rückumsetzung im Kabelverzweiger

An viel näher am Nutzer liegenden Punkten, den Kabelverzweigern, endet die neue ethernetbasierende Übertragung und das Gigahertz-Signal wird in den Standardfrequenzbereich des Kabelnetzes von 5 bis 862 Megahertz „rückumgesetzt“. KVz sind jene im Straßenbild häufig zu findenden verschließbaren Wettergehäuse. Von dort werden die digitalen Signale für schnelles Internet, Telefonie und hochauflösendes Fernsehen noch einmal verstärkt und dann zu den Hausübergabepunkten für die Netzebene 4 weitergeleitet.

Virtuelle Segmentierung

„Durch diesen technischen Netzumbau sind wir nun auch in der Lage, virtuelle Segmentierungen vorzunehmen“, erläutert Michael Scharf. Die ständig fortschreitende Segmentierung des Netzes ist notwendig, weil immer mehr Nutzer nach mehr Bandbreite fragen. Dafür wird das bestehende koaxiale Zugangsnetz in immer kleinere Cluster aufgeteilt. „Durch die virtuelle Segmentierung durch GigaHFC steht danach in jedem Cluster die volle Übertragungsbandbreite zur Verfügung.“

Bandbreitennachfrage und Tiefbau

Für die normale Segmentierung sind heute häufig Tiefbauarbeiten notwendig, weil neue Kabel zwischen den zentralen Einrichtungen und den Fibernodes verlegt werden müssen. „Dank der virtuellen Segmentierung müssen wir wesentlich weniger Tiefbauarbeiten vornehmen, entsprechende Genehmigungen beantragen und sind auch nicht von Wettereinflüssen abhängig. Das wird die Bewohner in sonst davon betroffenen Wohngebieten freuen“, so der Abteilungsleiter Central Rollout. Der Ausbau geschieht bedarfsgerecht und Vodafone kann rascher auf die Nachfrage nach gigaschnellen Produkten und das Bandbreitenwachstum im HFC-Netz reagieren. „Tatsächlich können wir unser Netz noch effizienter nutzen, um die Bestände der Immobilienwirtschaft noch schneller zu erreichen“, lautet das Fazit von Michael Scharf.

März 2019

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