Mietkaution
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Ergebnisse Umfrage Digitalisierung

Mieter-Apps, Smart Home Technologien und digitale Marktplätze treiben die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft voran. Lesen Sie in unserem Whitepaper, was Bewohner, Hauseigentümer, Hausverwalter und Immobiliengesellschaften zurzeit bewegt und welche digitalen Lösungen besonderes Potenzial haben.

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Umfrage Digitalisierung: Digitale Lösungen aus Sicht von Wohnungswirtschaft und Mietern

Die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft ist nicht aufzuhalten. Schlüssel zur erfolgreichen Transformation sind die Wünsche der Bewohner. Erfahren Sie hier, welche technischen Lösungen aus Sicht von Bewohnern, Hauseigentümern, Investoren und Hausverwaltungen besonders wichtig sind.

Wohnungswirtschaft wünscht digitale Lösungen – in der Praxis hapert es aber noch

Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Hauseigentümer, Hausverwaltungen, Immobiliengesellschaften eröffnen sich dadurch neue Wertschöpfungspotenziale. Jede Partei bewegt sich allerdings mit unterschiedlicher Motivation an digitale Themen wie Mieter-Apps, Smart Home Technologien und immobilienbezogene Online-Marktplätze heran.

Wir haben aus diesem Grund verschiedene Akteure der Wohnungswirtschaft befragt, welche Rolle die neuen digitalen Möglichkeiten für sie spielen – und welche Technologien sie bereits einsetzen. Im Fokus standen:

  • Mieter Apps und Self Service Portale
  • Smart Home Lösungen
  • Digitale Marktplätze für immobiliennahe Dienstleistungen und Produkte

1. Mieter-Apps: Bewohner zeigen großes Interesse

Mieter möchten direkt kommunizieren, Vermieter wollen effizient arbeiten – fast die Hälfte der Teilnehmer in unserer Umfrage meint, dass Mieter-Apps einen hohen Mehrwert haben. Tennant-Apps und sogenannte "digitale Pinnwände" im Hausflur bedeuten einen Effizienzgewinn in der Kommunikation und steigern die Zufriedenheit der Bewohner. Weitere 17 Prozent bewerten die Nachfrage sogar als "sehr hoch".

Fast jeder fünfte Befragte sieht derzeit aber noch keinen Bedarf, die digitalen Potenziale einer Mieter-App oder eines Self-Service-Portals zu nutzen. Ein Blick ins Detail offenbart hier: Während die Bewohner in unserer Untersuchung mehrheitlich großes Interesse an der Kommunikation per App haben, sind viele Hauseigentümer noch nicht von den Vorteilen überzeugt.

2. Smart Home Lösungen: Jeder Fünfte noch unsicher

Die Klimaanlage und Heizkörper per Tablet steuern, Rollläden aus der Ferne schließen – Smart Home ist in den meisten Immobilien noch Zukunftsmusik. 54 Prozent der Umfrage-Teilnehmer messen Smart Home Technologien aber große Bedeutung für die Zukunft bei. Jeder fünfte Befragte meint zudem, dass die Anwendungen für Bewohner einen sehr hohen Mehrwert haben. Allerdings: Ebenso viele Beteiligte in unserer Untersuchung bewerten die Nachfrage als niedrig oder sehr niedrig. Die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Partner der Wohnungswirtschaft digitale Potenziale im Bereich Smart Home realisieren, ist also sehr unterschiedlich.

3. Digitale Marktplätze: Vor allem Hauseigentümer sehen hohen Mehrwert

Digitale Marktplätze sollen Hauseigentümern und Wohnungsunternehmen die Vermietung und Bewirtschaftung Ihrer Immobilien erleichtern - etwa durch den Direktvertrieb im Internet oder die Kopplung an Handwerker und Service-Dienstleister. Mehr als Zweidrittel der Befragten bescheinigt der Digitalisierung in diesem Bereich einen hohen bis sehr hohen Mehrwert. Wenig verwunderlich stehen hier die Hauseigentümer an erster Stelle.

4. Umsetzung in die Praxis – noch viel Luft nach oben

Das Tempo, mit dem Start-Ups und etablierte Unternehmen digitale Lösungen für die Wohnungswirtschaft entwickeln, ist rasant. Gerade für kleinere und private Vermieter ist die Digitalisierung jedoch kein Selbstläufer. Viele Hauseigentümer sind sehr interessiert, begreifen die Breite und Tiefe der digitalen Transformation aber erst langsam. Sie informieren sich zu Mieter-Apps, Smart Home und digitalen Marktplätzen für die Wohnungswirtschaft – ohne die digitalen Potenziale tatsächlich zu nutzen.

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, kann der Einsatz digitaler Technologien ein entscheidender Faktor sein. Sei es durch Kostenersparnis durch geringeren Arbeitsaufwand, mehr Komfort oder ein Plus an Sicherheit, etwa durch jederzeitigen Zugriff auf Daten und die Fernsteuerung von technischen Anlagen. Wir haben die Teilnehmer unserer Umfrage deshalb gefragt, ob Sie bereits eine Mieter-App einsetzen oder aktuell in der Umsetzung sind.

Die Ergebnisse: Der tatsächliche Verbreitungsgrad von Mieter-Apps ist noch gering. Nur rund 5 Prozent der befragten Hauseigentümer und Hausverwaltungen nutzt Apps, um mit den Mietern zu kommunizieren. Und keiner der Befragten versucht sich selbst an technischen Lösungen zur Digitalisierung.

Welche digitalen Lösungen sind künftig gefragt?

Wie Untersuchungen zeigen, können Wohnungsunternehmen durch den Einsatz von Mieter-Apps ihren Arbeitsaufwand und ihre Bearbeitungszeiten deutlich reduzieren. Und auch die proaktive Kommunikation mit Mietern ist ein Vorteil. In Ländern wie Frankreich sind Mieter-Apps deshalb längst etabliert, in Deutschland schreitet die Umsetzung erst langsam voran.

Gefragt sind professionelle Partner, die digitale Services in nutzerfreundlichen Anwendungen für die Wohnungswirtschaft vereinen. Dabei gilt: Der Schlüssel zum Erfolg digitaler Lösungen sind die Bedürfnisse der Bewohner, zum Beispiel:

  • Zentrale Software-Plattformen wie Instandhaltungs- und Wartungsportale für die technischen Anlagen der Immobilie (Heizungssteuerung etc.) oder Online-Schadensmeldungen durch die Bewohner.
  • Web-Portale mit maßgeschneiderten Informations- und Produktangeboten für die Immobilienwirtschaft.
  • Digitale Messdatenerfassung in Echtzeit (Wärme, Wasser, Strom).
  • Glasfaser bis in die Wohnung (Bereitstellung von Gesamtpaketen für TV, Telefon und Internet).

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