Immobilien Wertsteigerung – welche Maßnahmen zahlen sich aus?
Immobilien Wertsteigerung – welche Maßnahmen zahlen sich aus?

Immobilien Wertsteigerung

Ein eigenes Haus gilt als sichere Kapitalanlage. Es gibt einige Möglichkeiten, wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können. Lesen Sie hier, welche Maßnahmen laut Statistik am besten zu einer Wertsteigerung der Immobilie beitragen und welche finanziellen Unterstützungen es durch staatliche Förderungen gibt.

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Immobilien Wertsteigerung – welche Maßnahmen zahlen sich aus?

Die Wertsteigerung Ihrer Immobilie bewirkt, dass Sie den Marktpreis Ihres Eigenheims erhöhen. Aber welche Maßnahmen fördern eine positive Wertentwicklung, und lohnt sich die Modernisierung vor einem Verkauf? Erfahren Sie hier, was die Statistik zur Wertsteigerung von Immobilien sagt.

Die Immobilien Wertsteigerung – was Hauseigentümer wissen sollten

Häuser und Eigentumswohnungen gelten als sichere und beständige Wertanlage. Die Preisentwicklung von Immobilien hängt jedoch von vielen Kennwerten ab. Äußere Faktoren wie die Lage und die Infrastruktur können Sie selbst nicht beeinflussen. Mit einigen Maßnahmen können Sie aber gezielt dazu beitragen, den Wert der Immobilie zu steigern.

Zentrale Kennwerte, die laut Statistik die Wertsteigerung einer Immobilie beeinflussen, sind vor allem:

  1. Bodenrichtwert
  2. Lage (Wohnumfeld, Infrastruktur)
  3. Grundstücksgröße
  4. Baujahr und Bausubstanz der Immobilie
  5. Ausstattung (Dämmung, Haustechnik)

Die Wertsteigerung von Immobilien ermitteln – der Verkehrswert

Eine erste Orientierungshilfe zur Wertbestimmung liefert der Bodenrichtwert. Er gibt den Wert für jeden Quadratmeter Boden an Ihrem Standort an. Um die Wertsteigerung einer Immobilie umfassend zu prognostizieren, ist es aber unerlässlich, auch ihren Verkehrswert zu ermitteln. Hier fließen auch bauliche Faktoren in die Bewertung ein – und nur diese können Sie durch eigene Maßnahmen verbessern.

Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen kommt hierbei meist das Sachwertverfahren zum Einsatz. Hierbei werden die Kosten ermittelt, die bei einem Neubau der Immobilie entstehen würden. Von diesem Wert wird im Anschluss eine geschätzte Abnutzungssumme abgezogen, die seit dem Bau entstanden ist. Der Wert der Immobilie wird bei diesem Verfahren hauptsächlich anhand der baulichen Gegebenheiten ermittelt. Für Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen eignet sich hingegen das Vergleichswertverfahren. Bei diesem Verfahren zur Wertermittlung von Immobilien wird ein Vergleich zum Kaufpreis eines ähnlichen Objekts dargestellt, welches kürzlich unter ähnlichen Bedingungen verkauft wurde. Hierbei wird nicht nur die Bausubstanz berücksichtigt – auch die Beschaffenheit des Grundstücks, die Lage und die Nutzbarkeit spielen beim Vergleichswertverfahren eine Rolle. Bei der Bewertung von Mehrfamilienhäusern bezieht das Ertragswertverfahren auch die Mieterträge in die Berechnung mit ein. So steigt der Wert einer Immobilie je nach Höhe des Kapitalertrags, der jährlich durch die Vermietung erwirtschaftet werden kann. Durch Maßnahmen, die eine Mieterhöhung ermöglichen, bewirken Sie deshalb sofort auch eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

Welche Maßnahmen führen zur Wertsteigerung der Immobilie?

Wer längere Zeit die Instandhaltungsmaßnahmen vernachlässigt hat, muss beim Verkauf mit Verlusten rechnen. Um den Wert zu erhalten, sollten Sie jährlich mindestens 1,5 Prozent des Verkehrswertes investieren. Möchten Sie darüber hinaus eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie erreichen, müssen Sie zusätzlich in Modernisierungen investieren.

Maßnahmen, die in der Statistik eine Wertsteigerung der Immobilie besonders effizient fördern, sind unter anderem:

  • Wärmedämmung für Dach, Keller und Gebäudehülle
  • Einbau von Fenstern mit hoher Wärmeisolation
  • Moderne Heizungsanlage
  • Barrierefreie Badezimmer
  • Zukunftsorientierte Multimedia Versorgung

Eine positive Wertentwicklung Ihres Gebäudes können Sie auch bewirken, wenn Sie zusätzliche Wohnfläche schaffen, etwa durch den Ausbau des Dachbodens oder einen Anbau. Maßnahmen zur Barrierefreiheit lohnen sich vor allem in Wohnlagen, die eine attraktive Infrastruktur für ältere Menschen bieten.

Zukunftsfeste Immobilie – Wertsteigerung mit öffentlichen Fördermitteln

Wer sein Eigenheim energieeffizient und altersgerecht saniert, sorgt für eine nachhaltige Immobilien Wertsteigerung. Auch die Verkaufschancen steigen. Dazu müssen Sie nicht einmal tief in die Tasche greifen. Mit zinsgünstigen Krediten der KfW-Förderbank und direkten ausgezahlten Zuschüssen beteiligt sich der Staat an der Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

Im Bereich der energetischen Sanierung stellen zum Beispiel die Programme 151 und 152 bis zu 120.000 Euro zur Verfügung. Alternativ steht ein Investitionszuschuss (Programm 430) von bis zu 48.000 Euro zur Verfügung. Den Einbau einer Brennstoffzelle bezuschusst die KfW-Bank mit bis zu 28.200 Euro.

Wenn Sie Ihre Immobilie zugleich altersgerecht anpassen, bietet das Programm 159 Förderkredite bis zu 50.000 Euro. Einen direkten Zuschuss von bis zu 6.250 Euro erhalten Sie – unabhängig von Ihrem Alter – für den Abbau von Barrieren im Gebäude. Zusätzlich halten die Bundesländer eigene Fördermittel bereit, mit denen Hauseigentümer die Wertsteigerung Ihrer Immobilie aktiv steuern können.

Immobilien Wertsteigerung Statistik: Lohnt es sich, vor dem Verkauf zu modernisieren?

Sie planen, Ihre Immobilie zu verkaufen, und möchten den Wert der Immobilie kurzfristig anheben? Eine neue Heizungsanlage oder barrierefreie Bäder sind gute Verkaufsargumente – die investierten Kosten können Sie aber kaum in voller Höhe auf den Kaufpreis aufschlagen. Denn die Immobilien Wertsteigerung nimmt nicht im gleichen Maß zu wie die Investitionssumme für Modernisierungen.

Ein Haus, das 300.000 Euro wert ist, lässt sich nach einer 100.000 Euro teuren energetischen Sanierung kaum für 400.000 Euro verkaufen. In der Regel lohnt es sich deshalb nicht, kurz vor einem geplanten Verkauf noch schnell Solarpanels auf das Dach zu setzen oder eine Fußbodenheizung zu installieren. Wer einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen möchte, sollte seine Immobilie kontinuierlich gut in Schuss halten. Dann können Sie flexibel auf einen günstigen Verkaufszeitpunkt reagieren.

Ausnahme: Lohnenswert sind kurzfristige Maßnahmen zur Immobilien Wertsteigerung, wenn Sie dadurch unmittelbar Ihre Verkaufschancen erhöhen. Wer eine renovierungsbedürftige Immobilie mit einer neuen Fassadenfarbe präsentiert und dem Käufer damit aufzeigt, was er aus dem Haus machen könnte, kann oft einen deutlich besseren Verkaufspreis erzielen. Die 10.000 Euro für einen außergewöhnlichen Fußbodenbelag zahlen sich dagegen selten in voller Höhe aus.

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