Immobilien kaufen oder sanieren
Immobilien kaufen oder sanieren

Tipps beim Immobilienkauf

Lohnende Kapitalanlage oder falsches Schnäppchen? Erfahren Sie hier, was Sie als zukünftiger Immobilienbesitzer beim Kauf einer Bestandsimmobilie beachten sollten und wie Sie mögliche Risiken erkennen.

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Kauf einer Immobilie

Ist die Entscheidung für den Immobilienkauf gefallen, stellt sich fast immer die Frage: Neubau oder Bestandsimmobilie? Fast 19 Millionen Häuser stehen in Deutschland und gerade in ländlichen Gebieten leer. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung findet sich so für fast jeden das passende Objekt. Ärger ist allerdings vorprogrammiert, wenn sich die vielversprechende Anlageimmobilie als teurer Fehlkauf entpuppt.

Wer neu baut, bekommt hingegen eine Immobilie genau nach seinen Wünschen. Richtig? Nicht ganz, auch hier kann manch unangenehme Überraschung auf potenzielle Bauherren warten. Die Entscheidung für eine Bestandsimmobilie oder einen Neubau muss deshalb ganz individuell getroffen werden, denn beide Optionen haben Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile eines Neubaus

+ individuell

Ein Neubau überzeugt in erster Linie mit seiner Individualität. Errichten Sie ein Haus nach Ihren Vorstellungen, können Sie Einfluss auf die Gestaltung nehmen und die Immobilie an den Bedürfnissen Ihrer potenziellen Mieter ausrichten. Große Bäder, offene Küchen oder das innovative Smart Home: Im Neubau lässt sich – von finanziellen Grenzen einmal abgesehen – im Prinzip alles umsetzen. Eigentümer eines Mehrfamilienhauses können den Wohnwert beispielsweise mit attraktiver Multimedia-Versorgung steigern. Faktoren, die sich langfristig wertsteigernd auswirken und die Mieterstruktur positiv beeinflussen.

+ energieeffizient

Es muss nicht gleich ein Passivhaus sein, trotzdem können Neubauten von Beginn an energieeffizient entworfen und gebaut werden. Zeitgemäße Wärmedämmung und moderne Fenster sparen auf Dauer deutlich Kosten ein.

+ wartungsarm

Vorausgesetzt, der Bau lief ordnungsgemäß ab, stehen erstmal keine großen Reparaturen an. Bei guter Pflege beträgt die Lebensdauer einer Immobilie in Deutschland durchschnittlich 80 bis 100 Jahre.

- Lage

Baugrundstücke sind rar, ganz besonders in den Städten. Wer neu bauen möchte, muss häufig mit einem Bauplatz in den Randgebieten vorliebnehmen.

- Zeit ist Geld

Verzögerungen beim Neubau kosten bares Geld. Zudem gilt: Wer neben alltäglichen Verpflichtungen noch einen Bau betreut, muss mit einer hohen Belastung rechnen und viel Zeit opfern.

Vor- und Nachteile einer gebrauchten Immobilie

+ Besichtigung

Während beim Neubau allein die Vorstellungskraft anhand der Baupläne einen Eindruck vom späteren Haus verschafft, kann bei der Besichtigung einer Bestandsimmobilie alles genau unter die Lupe genommen werden.

+ Lage

Gebrauchte Immobilien finden sich in bereits erschlossenen Gebieten. Ein großer Pluspunkt, da viele Mieter einen zentralen Wohnort bevorzugen.

+ Kosten

Im Vergleich zu einem Neubau kommen zukünftige Eigentümer mit einer gebrauchten Immobilie in der Regel günstiger weg. Ein Neubau ist im Schnitt bis zu 55% teurer.

- weniger individuell

Wer ein bestehendes Haus kauft, hat weniger Spielraum bei der Gestaltung und Ausstattung. Nachträgliche Änderungen können unter Umständen gehörig ins Geld gehen.

- versteckte Mängel

Veraltete Energiestandards, Bauschäden und Abnutzung erweisen sich schnell als Fass ohne Boden. Umso wichtiger, dass Sie als zukünftiger Immobilienbesitzer bei der Besichtigung genau hinsehen.

Immobilie auf dem Prüfstand – der erfolgreiche Immobilienkauf

Auch wenn der erste Eindruck überzeugt: Sie sollten sich nicht ausschließlich auf das Äußere einer Immobilie verlassen, denn Mängel sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Eine gut vorbereitete Besichtigung ist deshalb das A und O für einen erfolgreichen Immobilienkauf.
Tipp: Oft werden bei der ersten Besichtigung nicht alle Details einer Immobilie beachtet. Vor der endgültigen Entscheidung sollten Sie deshalb mehrere Ortsbegehungen vornehmen.

Der Besichtigungstermin

Nehmen Sie sich für die Besichtigung ausreichend Zeit und begutachten Sie die Immobilie bei Tageslicht. Außerdem sollten Sie eine Begleitung zur Besichtigung mitnehmen. Vier Augen sehen mehr!
Tipp: Eine Besichtigung an Werktagen, bestenfalls zu den Stoßzeiten gibt Auskunft über störenden Verkehrslärm.

Mängel-Check

Damit das Haus nicht zur Kostenfalle wird, sollten Sie auf diese Punkte besonders achten:

  • Gibt es feuchte Stellen im Haus oder sogar Schimmel? Überprüfen Sie unbedingt auch den Keller!
  • In welchem Zustand sind elektrische Leitungen, Heizung und Wasserleitungen?
  • Gab es in der Vergangenheit Sanierungsmaßnahmen oder Reparaturen?
  • Ist die Bausubstanz intakt oder gibt es Risse im Gemäuer?

Unterlagen prüfen

Überprüfen Sie alle vorliegenden Unterlagen zur Immobilie! Dazu gehören unter anderem der Grundbuchauszug, Grundrisse, der Bebauungsplan und der Energieausweis.

Tipp: Beauftragen Sie einen professionellen Gutachter mit der Bewertung der Immobilie! Das Honorar für die unabhängige Ermittlung des tatsächlichen Marktwerts der Immobilie ist eine lohnende Investition, die Ihnen Sicherheit verschafft.

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