Tipps für die Maklersuche
Tipps für die Maklersuche

Tipps zur Maklersuche

Wussten Sie, dass der Begriff Makler bislang keine geschützte Berufsbezeichnung ist? Auf dem Markt tummeln sich daher auch schwarze Schafe. Wir geben Vermietern Tipps, damit die Zusammenarbeit nicht zum Alptraum wird, sondern zum Segen.

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Seriösen Makler beauftragen: Was sollten Sie beachten?

Eine Immobilie vermieten kostet wertvolle Zeit. Von den Fallstricken ganz abgesehen. Ohne Erfahrung auf dem Wohnungsmarkt passiert es schnell, dass Vermieter an den falschen Mieter geraten, sich mit dem Mietpreis verschätzen oder einen lückenhaften Mietvertrag aufsetzen. Makler können das verhindern. Zu ihren Aufgaben zählen:

  • das Erstellen professioneller Exposés für Immobilien
  • die Beratung bei Preisfindung und Vertragsgestaltung
  • das Schalten von Inseraten auf dem Wohnungsmarkt
  • die Kommunikation mit Interessenten
  • die Koordination von Besichtigungsterminen

Mit einem professionellen Makler sparen Vermieter nicht nur Verwaltungsarbeit, sondern profitieren von einer schnellen Vermietung mit professionellen Verträgen zu einem bestmöglichen Preis. Der Nachteil der Makler-Beauftragung: Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, es ist lediglich eine Gewerbeerlaubnis nötig, keine Ausbildung. Zudem gilt seit dem 1. Juni 2015 das Bestellerprinzip. Beauftragen Vermieter einen Makler, müssen sie die Kosten in Höhe von bis zu zwei Monatskaltmieten zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer tragen – früher zahlte der neue Mieter die Courtage. Zwei Gründe also, um bei der Maklersuche achtsam vorzugehen.

So finden Sie einen professionellen Makler

Fragen Sie Freunde und Bekannte, ob diese einen Makler empfehlen können. Bleiben die Tipps aus, helfen Online-Immobilienplattformen. Suchen Sie nach Mietobjekten in Ihrer Region. Sobald Sie eine ansprechende Anzeige finden, besuchen Sie die Website des Maklers. Überzeugt Sie seine Eigendarstellung? Ein gutes Zeichen ist zudem, wenn der Makler Mitglied in einem Berufsverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD) ist – denn dann muss er regelmäßige Weiterbildungen nachweisen. Gefällt Ihnen der Makler, rufen Sie ihn an. Oder bitten Sie ihn zu sich nach Hause, damit er sein Dienstleistungsangebot vorstellt und die Immobilie bewertet. Eines sollte Ihr zukünftiger Partner mitbringen: genügend Zeit. Vorsicht ist geboten, wenn er schlecht erreichbar ist oder auf einen schnellen Vertragsabschluss drängt.

Checkliste für die Maklersuche
  • Fragen Sie Freunde und Bekannte nach Makler-Empfehlungen.
  • Schauen Sie sich Inserate auf Online-Immobilienplattformen an.
  • Nehmen Sie die Website des Maklers unter die Lupe: Ist sie übersichtlich und professionell gestaltet?
  • Ist der Makler Mitglied in einem Berufsverband?
  • Nimmt sich der Experte genügend Zeit für Ihr Anliegen? Zeigt er sich interessiert?

Neues Gesetz enttarnt schwarze Schafe unter den Maklern

Die Suche nach einem zuverlässigen Makler wird ab August 2018 einfacher. Die Bundesregierung hat die Berufszulassung neu geregelt, um die Rechte der Verbraucher zu stärken und den Schutz vor finanziellen Schäden zu erhöhen. Ein neues Gesetz sieht eine Zulassungspflicht vor. Dafür muss der Makler seine Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse und eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Zudem ist er verpflichtet, an Weiterbildungen teilzunehmen und Verbraucher darüber zu informieren, damit sie sich ein Bild über die fachliche Qualifikation machen können.

So wird die Zusammenarbeit mit dem Makler zum Erfolg

Als Erstes sollten Sie vom Makler den Auftrag inklusive Provisionshöhe schriftlich formulieren lassen – Vorauszahlungen sind in der Branche nicht üblich. Anschließend gilt es, ein Bild Ihres Wunschmieters zu zeichnen. Wollen Sie, dass eine Familie mit Kindern einzieht? Um dem Makler die Suche nach dem Wunschmieter zu vereinfachen, können Sie Fragen für die Besichtigung festlegen – etwa zu Arbeitsplatz und Verdienst. Achtung: Nicht zulässig sind Fragen nach Nationalität und Religionszugehörigkeit.

Als Nächstes müssen Sie Unterlagen zur Immobilie bereitstellen. Dazu gehören neben Angaben zu Baujahr, Bausubstanz und nötigen Renovierungsarbeiten auch die Grundriss- und Lagepläne des Objekts, eine Betriebskostenübersicht und der Energieausweis. Sie können sich vorab auch Gedanken zur Miethöhe machen. Stellen Sie dem Makler zudem einladende und aussagekräftige Fotos zu Verfügung. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und zieht die Aufmerksamkeit der Wohnungssuchenden auf Ihr Objekt.

Checkliste
  • Lassen Sie den Auftrag inklusive Provisionshöhe schriftlich formulieren.
  • Entwerfen Sie ein Bild Ihres Wunschmieters.
  • Stellen Sie alle Unterlagen zusammen (Baujahr, Bausubstanz, anstehende Renovierungsarbeiten, Grundriss- und Lagepläne, Betriebskostenübersicht, Energieausweis).
  • Machen Sie sich Gedanken über die Höhe der Miete.
  • Schießen Sie einladende und aussagekräftige Fotos.

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Prüfen Sie die Kompetenzen des Maklers mit unserer Checkliste, damit Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen. Ein seriöser Makler kann Ihnen viel Arbeit abnehmen. Was Sie beachten sollten finden Sie übersichtlich in unseren Tipps zur Maklersuche.