Die Lage einer Immobilie entscheidet über Rendite
Die Lage einer Immobilie entscheidet über Rendite

Top-Immobilienstandorte

Sind Top-Immobilienstandorte wie München, Hamburg und Berlin gleichbedeutend mit besten Renditen? Nicht unbedingt! Sogenannte B-Standorte haben oftmals die Nase vorn. Welche Städte das sind, lesen Sie hier.

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Diese Städte versprechen hohe Renditen

Suchen Bauträger nach Standorten für neue Projekte, ist eines offensichtlich: Es sollte nicht aufs Land, sondern in die Stadt gehen. Denn immer mehr Menschen wissen schnelle Verkehrsanbindungen und das breite Bildungs-, Job- und Kulturangebot zu schätzen. 75 Prozent der Bevölkerung werden Mitte des 21. Jahrhunderts in Städten wohnen, vermuten Experten. Entsprechend schnell entwickelt sich der Wohnraumbedarf in den Metropolregionen. 385.000 Wohnungen jährlich müssen schon jetzt bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Berlin, Hamburg und München sind nicht gleichbedeutend mit der höchsten Rendite

Doch welche Standorte versprechen die höchsten Renditen? Auf den ersten Blick die sogenannten A-Standorte – unter ihnen Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart. Hier steigen Nachfrage und Immobilienpreise rasant. Beispiel München: Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen sind zwischen 2012 und 2016 von rund 4.600 auf knapp 7.000 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Mittlerweile liegt der Preis in guten Lagen bei über 9.500 Euro. Auf den ersten Blick als ein sicheres Investment für Bauträger.

Das Problem: Das Bauland von A-Standorten wird immer knapper, die Bürokratie oftmals komplexer. Zudem steigen die Baukosten und die Bauwirtschaft arbeitet an der Grenze ihrer Kapazität. Somit drohen Standortrisiken zu steigen und Rendite zu sinken.

In diesen Städten ist das Risiko-Rendite-Verhältnis am besten

Bei vielen Bauträgern werden sogenannte B-Standorte deswegen immer beliebter. Das sind Großstädte mit 250.000 bis 650.000 Einwohnern, die national und regional bedeutsam sind – unter ihnen Hannover, Bonn, Leipzig, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Nürnberg, Regensburg, Karlsruhe, Ingolstadt und Freiburg. Genau wie an den A-Standorten steigen auch dort die Kaufpreise kontinuierlich. Beispiel Ingolstadt. Lag der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung 2012 noch bei rund 2.800 Euro, stieg er 2016 schon auf knapp 4.600 Euro.

Der Vorteil der B-Standorte: Es ist mehr Bauland verfügbar und Bauträger erzielen meist höhere Renditen. Welcher Standort das beste Risiko-Rendite-Verhältnis aufweist? Experten zufolge Würzburg, Oldenburg, Landshut, Wolfsburg, Aschaffenburg und Fürth. Die Entscheidung für einen A- oder B-Standort sollten Bauträger aber nicht zwangsläufig schwarz-weiß sehen. Einige Experten empfehlen die sogenannte ABBA-Strategie. In A-Städten entscheiden sich Investoren dabei für B-Lagen, für günstigere Gebiete mit Entwicklungspotenzial. In B-Städten hingegen investieren sie in die A-Lage.

Was macht eine Immobilien-Lage attraktiv?

Auf der Suche nach der idealen Lage für ein Bauprojekt sind Makro- und Mikrolage wichtig. Die Makrolage umfasst das großräumige Umfeld. Sie ist beispielsweise dann attraktiv, wenn renommierte Hochschulen und Universitäten, aber auch eine wettbewerbsfähige und durchmischte Wirtschaft in der Umgebung angesiedelt sind. Wichtig für eine attraktive Makrolage sind zudem das kulturelle Angebot, die Nähe zur Natur und eine gute überregionale Verkehrsanbindung mit Straßen, Bahnhöfen und Flughäfen. Die Mikrolage betrifft hingegen die unmittelbare Umgebung der Immobilie. Hier punktet die Lage, wenn Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, Geschäfte, Ärzte, Schulen und Kindergärten schnell zu erreichen sind. K.O.-Kriterien sind unter anderem schlechte Luftqualität und Fluglärm.

Wichtig für eine attraktive Immobilien-Lage ist außerdem ein Anschluss an das Glasfasernetz. Denn im Zeitalter der Digitalisierung wollen Bewohner nicht nur mit dem PC ins Internet, um ihre E-Mails zu checken. Sie streamen gleichzeitig Filme mit dem Smart-TV und machen mit vernetzten Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Lampen ihre eigenen vier Wände zum Smart Home. Wenn der Internetanschluss mit diesem Leistungsbedarf nicht mithält, ist Frust vorprogrammiert.

Faktoren einer attraktiven Lage im Überblick

  • Ein wettbewerbsfähiger und durchmischter Arbeitsmarkt
  • Renommierte Hochschulen und Universitäten
  • Ein breitgefächertes kulturelles Angebot
  • Nähe zur Natur
  • Gute überregionale Verkehrsanbindung
  • Nähe zu Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs
  • Nähe zu Geschäften, Ärzten, Schulen und Kindergärten
  • Gute Luftqualität und Ruhe
  • Anbindung ans Glasfasernetz

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