Smart Home durch Smart Speaker neue Entwicklung
Smart Home durch Smart Speaker neue Entwicklung

Smart-Home-Technik für Ihr Zuhause: Smart Speaker

Der Heizung zurufen, dass sie wärmer werden soll. Klingt das für Sie nach Zukunftsmusik? Ist es nicht. Sie brauchen dafür lediglich sogenannte Smart-Home-Technik, die Sie mit einem leistungsstarken Internet-Anschluss verbinden.

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Smart Home rückt durch Lautsprecher-Steuerung näher

Lichtschalter, Thermostate, Jalousien und sogar Türschlösser: All diese Geräte lassen sich im Zeitalter der Digitalisierung bequem über das Internet steuern. Die Technologie hört auf den Namen Smart Home (intelligentes Zuhause) und findet bei immer mehr Bewohnern Gefallen. Die Geräte lassen sich sogar mit der Stimme bedienen. Hier kommen kleine intelligente Lautsprecher ins Spiel mit dem Namen Smart Speaker. Diese können Sie auf dem Wohnzimmertisch oder im Regal platzieren und ebenfalls mit dem Internet verbinden. Die Lautsprecher erkennen Ihre Stimme und nehmen Befehle für die Smart-Home-Steuerung entgegen.

Bei der Wahl eines Smart Speakers haben Sie mehrere Möglichkeiten: Der kugelige stoffüberzogene HomePod von Apple lässt sich per Bluetooth mit iPhone oder iPad verbinden. Dank integrierter Mikrofone und der Künstlichen Intelligenz „Siri“ entsteht eine Schnittstelle, die Sprachsteuerung ermöglicht. „Hey Siri, spiele die neue Single von U2“ reicht aus, um die Musik zu wechseln. „Hey Siri, wie hat Dortmund gespielt?“ lässt die Sprachassistentin das Bundesliga-Ergebnis vorlesen. Es ist auch möglich, Smart-Home-Geräte wie Heizung, Licht, Ventilatoren, Türklingeln und Garagen-Öffner per Sprachkommando zu steuern. Der HomePod kostet ca. 400 Euro.

HomePod passt Sound automatisch der Raumposition an

Apple will Kunden mit Soundqualität überzeugen. Für den perfekten Musikgenuss sind ein Subwoofer und sieben Hochtöner in die Box eingebaut, die über eigene Verstärker verfügen. Der Lautsprecher erkennt seine Position im Raum und passt das Klangbild an, kann dabei sogar Wände als Klangkörper nutzen. Die Folge: Der Sound passt, egal ob die Box im Regal oder auf dem Boden steht.

Und wie ist es um die Datensicherheit bestellt? Schließlich erfolgt die Sprachanalyse nicht in der Box, sondern auf Apple-Servern. Laut Apple kein Problem. Die Mikrofone zeichnen nicht konstant auf, sondern nur nach dem Sprachbefehl „Hey Siri“. Die Box überträgt die Sprachdaten zudem verschlüsselt und anonymisiert. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass die Mikrofone die ganze Zeit Ihr Wohnzimmer abhören.

Hauptkonkurrent von HomePod ist Amazon Echo

Amazon Echo ist in Deutschland seit Oktober 2016 auf dem Markt. Der smarte Lautsprecher verbindet sich ebenfalls über Bluetooth mit Smartphones und Tablets. An Bord ist „Alexa“, „Siris“ Konkurrentin. Die Künstliche Intelligenz liest auf Kommando E-Mails oder den Wetterbericht vor, ruft Termine ab, stellt den Wecker, checkt Sportergebnisse und streamt Musik. Und sorgt für Automation in den eigenen vier Wänden. Bewohner verbinden die Box mit Smart-Home-Geräten – mit kompatiblen Lampen, Türschlössern, Thermostaten und Smart-TVs. Bei der Anrede „Alexa, guten Morgen“ schaltet die Box beispielsweise Licht und Kaffeemaschine ein und liest den Wetterbericht vor, beim Kommando „Alexa, gute Nacht“ schaltet der Helfer den Fernseher aus, lässt die Jalousien runter und verschließt die Tür.

Kritiker bemängeln Soundqualität und Optik der Echo-Box. Diese Kritik und die Ankündigung des HomePod hat sich Amazon scheinbar zu Herzen genommen. Das Unternehmen hat im Oktober 2017 Echo 2 auf den Markt gebracht – eine neue Geräte-Generation mit verbesserter Lautsprecher-Architektur und neuem Design. Es hat mehrere Hochtöner und eine verbesserte Geräuschunterdrückung, eine Multiroom-Funktionalität und Ausführungen in hellgrauem Stoff und Eichen-Optik. Echo 2 wiegt 820 Gramm (HomePod: 2,5 Kilogramm) und kostet 99,99 Euro (HomePod: knapp 400 Euro). Anders als Apple haben die Geräte kein Touchdisplay – stattdessen klassische Bedienelemente mit einem Leuchtring.

Echo vs. HomePod: Vor- und Nachteile im Überblick

Smart Speaker: Apple HomePod
  • + herausragende Soundqualität für HiFi-Enthusiasten
  • + typisches Apple-Design macht den Lautsprecher zum Designer-Gegenstand
  • + Touchdisplay
  • − nicht kompatibel mit Android-Geräten
  • − unterstützt nur Apple Music
  • − hohe Anschaffungskosten: ca. 400 Euro

Smart Speaker: Amazon Echo
  • + kompatibel mit iOS und Android
  • + unterstützt Spotify, Amazon Music, Pandora und iHeartRadio
  • + günstiger Anschaffungspreis ab 149 Euro (Echo 2: 99 Euro)
  • + Leichtgewicht: 1064 Gramm (Echo 2: 820 Gramm)
  • − Soundqualität (behoben beim Echo 2)
  • − keine Multiroom-Fähigkeit (behoben beim Echo 2)
  • − kein Touchdisplay

Künstliche Intelligenzen brauchen leistungsstarken Internet-Anschluss

Wie verstehen Künstliche Intelligenzen wie Siri und Alexa Sprache? Die Boxen der Smart Speaker schicken komprimierte Sprachbefehle über das Internet an einen Server, der die Spracherkennung durchführt und das Ergebnis zurückschickt. Zuverlässig funktionieren Siri und Alexa nur mit einem leistungsstarken Internet-Anschluss – gerade dann, wenn Bewohner zeitgleich Musik und Filme streamen, E-Mails checken und Smart-TV sehen. Damit die Bandbreite nicht zum Nadelöhr wird, baut Vodafone das Kabel-Glasfasernetz aus. Die Kombination aus hochleistungsfähigen Glasfaser- und Koaxialkabeln ermöglicht eine Übertragungsrate von bis zu 1.000 Mbit/s im Download. Die Übertragung ist schnell genug, um im Internet zu surfen, Musik zu streamen, ein Smart-TV und gleichzeitig Smart-Home-Anwendungen zu nutzen.

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Das Thema Smart Home ist seit einigen Jahren großes Thema in der Immobilien-Branche. So richtig durchgesetzt hat sich der Trend zum intelligenten Zuhause noch nicht. Durch die neuesten Entwicklungen der Lautsprecher-Steuerung könnte sich das ändern. Anbieter wie Apple oder Amazon vernetzten Kunden mit deren Cloud und machen damit einen ersten Schritt zum automatisierten Wohnen. Eine Übersicht der zwei größten Produkte dem HomePod und Amazon Echo finden Sie hier. Wie sich der Markt für die sogenannten Smart Speaker entwickelt wird sich in den nächsten Jahren zeigen.