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Smart Garden

Smart Garden

Gartenpflege am Mehrfamilienhaus

Smart-Garden-Gadgets erleichtern die Pflege des Gemeinschaftsgartens

Immobilien mit Garten sind begehrt. Damit die grüne Oase auf Dauer ein echtes Vergnügen für Bewohner und Vermieter bleibt, ist es wichtig, sowohl die Gartennutzung als auch die Pflege eindeutig zu regeln. Vermieter haben dabei bislang vor allem zwei Möglichkeiten: Entweder sie integrieren die Gartenpflege in den Mietvertrag und verpflichten die Bewohner zu den Routineaufgaben wie Rasenmähen oder Unkrautjäten. Oder sie nehmen Harke und Spaten selbst in die Hand. Dank der Smart-Home-Technologien stehen jetzt aber auch ganz neue Lösungen zur Verfügung.

Intelligente Haushaltsgeräte erleichtern bereits an vielen Stellen den Haushalt. Smart Home hört aber nicht im Haus oder in der Wohnung auf, sondern lässt sich mittlerweile auch im Garten einsetzen. Üblicherweise sind die Rechte und Pflichten bei der Gartennutzung und -pflege im Mietvertrag festgelegt. Wer die Bewohner von der Gartenpflege befreit, kann die Kosten über die Betriebskostenabrechnung umlegen. Automatisierte Lösungen für die Gartenarbeit – Smart-Garden-Gadgets – entlasten nicht nur alle Parteien bei der Gartenarbeit, sondern sind zeiteffizient und können langfristig die anfallenden Kosten senken.

Viele Tätigkeiten im Garten lassen sich bereits automatisieren und per App steuern und überwachen – vom Rasenmähen über die Bewässerung von Rasenflächen und Blumenbeeten bis hin zur Lichtsteuerung. An drei Beispielen zeigen wir die Möglichkeiten und den Nutzen der Smart-Garden-Gadgets:

Kurz und gut!

Ein Mähroboter ist eine Anschaffung, die sich auf Dauer rechnet. Denn der smarte Helfer arbeitet eigenständig und kann am Tag riesige Grünflächen beackern. Für die Gartenpflege verantwortliche Vermieter sparen so Zeit und Geld. Das automatisierte Rasenmähen ist schon relativ weit verbreitet und weit entwickelt. Die Rasenroboter erkennen die Fläche, die gemäht werden soll, fahren selbständig zur Ladestation zurück, wenn ihre Akkus leer sind, senden Statusmeldungen und lassen sich per einfacher Programmierung genau sagen, wann sie aktiv werden sollen. Damit können auch Ruhezeiten eingehalten werden. Aber Achtung: Wer Igel oder andere Wildtiere im Garten hat, sollte den Einsatz von Rasenrobotern überdenken. Ohne entsprechende Warnsysteme und Stopp-Mechanismen werden die Gartentiere leicht verletzt.

Wasser marsch!

Zu den Routineaufgaben im Garten zählt in den heißen Monaten das Bewässern. Bewässerungssysteme mit Zeitschaltuhren gibt es schon lange. Doch die Smart-Garden-Lösungen können noch viel mehr als nur das Wasser zu einer bestimmten Uhrzeit laufen lassen. Sie erkennen dank der Vernetzung mit Wetterstationen und feiner Sensoren im Boden, wann und wo es gerade besonders trocken ist, und bewässern automatisch mit der perfekten Wassermenge. Es lassen sich unterschiedliche Gartenbereiche definieren und je nach Bepflanzung entsprechend bewässern. Gleichzeitig informiert das System über verschiedenste Werte im Garten, wie Verdunstung, Luft- und Bodenfeuchtigkeit, Füllstände, Durchfluss usw. So nimmt ein smartes Bewässerungssystem nicht nur viel Arbeit ab. Per App gesteuert und überwacht, versorgt es uns mit viel mehr Informationen, um den Garten nachhaltiger pflegen zu können.

Smart Rasensprenger
Smart Rasensprenger

Es werde Licht!

Wichtig für Vermieter ist auch das Thema Sicherheit rund um die Immobilie. Dazu gehört auch, dass Wege und der Garten ausreichend beleuchtet sind. Am Markt gibt es bereits viele intelligente Systeme, die aber nicht nur für Helligkeit sorgen, sondern auch eine große Bandbreite an Lichtfarben bieten. So können verschiedene Gartenbereiche gezielt beleuchtet und hervorgehoben werden. Es lassen sich unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen, z.B. für eine Gartenparty. Bewegungssensoren schalten das Licht nur dann ein, wenn es gebraucht wird, und senken den Stromverbrauch.

Smart Garden: nachhaltig, kosten- und zeiteffizient

Es gibt viele weitere smarte Anwendungen im Gartenbereich – bis hin zu Robotern für die Regenrinnen-Reinigung, Outdoor-Entertainment-Systemen und intelligenten Vogelscheuchen. Alle sehr praktisch – und mittlerweile auch praktikabel. Für Vermieter gilt es jedoch erst einmal, sich den neuen Technologien zu öffnen, sich umfassend zu informieren und dann zu schauen, welche Lösungen im eigenen Bestand Sinn machen.

Die Beispiele zeigen: Smart-Garden-Gadgets sind keine Spielereien, sondern helfen Vermietern, die Gartenpflege und -gestaltung einfacher planen und überwachen zu können. Die Grundlage für diese Lösungen ist natürlich immer eine gute, stabile Netz-Infrastruktur und Konnektivität vor Ort, denn die kleinen Helfer empfangen und senden die Informationen per WLAN. Das Resultat: Man spart viel Zeit, der Garten ist schöner und besser gepflegt – und erfüllt seinen eigentlichen Zweck: Freude und Entspannung für Vermieter und Bewohner.

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